Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Fasten, Freude, Fröhlich – Festliche Feier in Sankt Mauritius

Am Freitagmorgen, dem 06. März 2026, öffnete die katholische Pfarrkirche Sankt Mauritius ihre Türen für eine besondere Lätare-Fastenmesse. Drei Dutzend Besucher erlebten, wie Kerzenschein und die erste Märzsonne den Kirchenraum in warmes Licht tauchten.

Trotz melancholischer Gesänge und Verzicht auf Orgelbegleitung herrschte eine überraschend sympathische und heitere Atmosphäre, die an das adventliche Gaudete erinnerte.

Pfarrer Artur Fröhlich sprach in seiner Ansprache über die Symbolik und Bedeutung von Lätare in der vorösterlichen Zeit und teilte persönliche Erinnerungen aus Heiligenblut in Niederösterreich. Seine Worte trafen auf offene Ohren und ließen Zuversicht in den Herzen der Gemeinde aufblühen. Nach dem Gottesdienst zog die Gemeinschaft ins benachbarte Pfarrheim, wo das traditionelle Fastenessen wartete: Brötchen, Honig, Apfel-Gelee, Butter, Eier und Quarkspeisen zu Kaffee oder Tee sorgten für Genuss und Gesprächsstoff.

Eine 74-jährige Seniorin aus Heppdiel betonte: „Dieses Fastenessen bringt uns zusammen und stimmt optimistisch.“ Ein älterer Herr aus Windischbuchen ergänzte zufrieden: „Solche Begegnungen machen die Fastenzeit lebendig.“ Das Fazit war einhellig: Nach der zweiten Veranstaltung dieser Art wünschten sich alle Gäste eine Fortsetzung im kommenden Jahr.

Die Lätare-Messe in Sankt Mauritius beweist, wie Fasten, Freude und Gemeinschaft sich zu einer festlichen Feier vereinen. Der Begriff „Lätare“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Freue dich“.

So verbindet Lätare Fasten, Freude und Fröhlichkeit zu einer festlichen Feier, die Hoffnung schenkt und das Miteinander in der Gemeinde betont – ganz im Zeichen des bevorstehenden Osterfestes.

Text: Roland Schönmüller