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Fronleichnams-Feier, Festlichkeit, Fußspur

Fronleichnam zeigte sich 2026 in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Antonius Erftal und Höhen als stilles, fest verankertes Zeichen gelebter Tradition.

Die Wege lagen im Birkengrün, die Altäre im sorgfältigen Blumenschmuck, und der Tag gewann seine Kraft aus der Ruhe der Orte. Seit dem 13. Jahrhundert wurdeder Leib des Herrn hinausgetragen, ein öffentliches Bekenntnis, das auch hier spürbar blieb. Im Heppdieler Kirchhof feierte Pfarrvikar Krzystof Winiarz die Fronleichnamsmesse, musikalisch getragen von der Odenwälder Trachtenkapelle Wenschdorf-Monbrunn.

Früh am Morgen zeigte sich das stille Werk der Vorbereitung, das den Rahmen für die Feier schuf. So wurde der Kirchhof zum Resonanzraum, nicht zur Bühne. In Neunkirchen leitete Pfarrer Artur Fröhlich Messe und Prozession, begleitet von der Blaskapelle Bavaria Neunkirchen, deren Spiel Sammlung und Feierlichkeit verband. Viele kamen, weil sich hier Glauben, Dorfbild und Wiedererkennbarkeit berührten. Die Feier wirkte getragen, vertraut und zugleich offen für alle Generationen.

Fazit: Ein Tag, der sich nicht aufdrängte, aber nachhallte – still, würdig und gemeinschaftlich.

Text und Bilder: Roland Schönmüller