Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Walldürn Wallfahrt 2026 - Wallfahrt im Zeichen der Liebe

Gnadenweg, Glaubensschritte, Gemeinschaft – Die Walldürn‑Wallfahrt vom 14. Juni 2026 begann in der tiefen Stille des frühen Morgens, als sich die Pilger aus den PGs Miltenberg und Eichenbühl unter dem Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“ auf den Weg machten.

Ihre Schritte trugen Dankbarkeit, Bitte, Erinnerung und die stille Hoffnung, im Gehen etwas wiederzufinden, das im Alltag oft verloren geht. Die Musikerinnen und Musiker aus Miltenberg, Schippach, Wenschdorf, Monbrunn, Eichenbühl und Neunkirchen gaben dem Weg einen warmen, tragenden Klang, der Müdigkeit löste und Gemeinschaft spürbar machte. In Gerolzahn und Glashofen wurden die Pausen zu kleinen Inseln der Stärkung, an denen Stimmen, Geschichten und Gebete ineinanderflossen. Der feierliche Einzug in Walldürn verwandelte sich durch die Musik in einen Moment, der Ankunft und Aufbruch zugleich war. Der Pontifikalgottesdienst mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick füllte die Basilika mit einer dichten, zeitgemäßen Predigt, die das Jubiläum „400 Jahre Blutaltar“ mit dem Glauben der Gegenwart verband. Viele Pilger spürten, dass dieser Ort nicht nur Geschichte bewahrt, sondern Herzen sammelt. Nach der Verabschiedung an der Gnadenstätte begann die Rückkehr – stiller, aber erfüllt von dem Gefühl, etwas Wertvolles mitgenommen zu haben. Das ideale Wetter machte den Weg leicht, ohne die Ernsthaftigkeit des Pilgerns zu mindern. So bleibt diese Wallfahrt als ein Tag in Erinnerung, an dem Menschen suchten, fanden und getragen wurden.

Text und Fotos: Roland Schönmüller