Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr waren die Klapperkinder und -jugendlichen zwischen Karfreitag und Karsamstag unterwegs.
Kinder übernehmen mit hölzernen Klappern und Ratschen das akustische Amt der Kirche. Sie erinnern durch rhythmische Holzschläge an die Läutzeiten und tragen den Klang durch die Straßen. Die Gruppen ziehen am Karfreitag und Karsamstag durch die Orte, sammeln am Samstag Gaben von den Bewohnern und rezitieren dabei traditionelle Verse, die von der Passion und der Hoffnung der Osternacht erzählen. Das Klappern verbindet die Generationen, fördert Gemeinschaft und ist ein lebendiges Ritual, das die Bedeutung von Gebetszeiten und Zusammenhalt unterstreicht. Ob dieser Brauch noch zeitgemäß ist, hängt von der jeweiligen Gemeinde ab – für viele bleibt er Ausdruck von Gemeinschaft und kultureller Identität.
Bilder und Text: Roland Schönmüller

